Hochrokoko Damenperücke "Marie Antoinette"


Hochrokoko Damenperücke "Marie Antoinette"

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Besser kann man eine Perücke des Hochrokoko kaum in die heutige Zeit übertragen.

Mit einer Haarlänge von über 45 cm und einer Höhe der Frisur von ca 40 cm bei einem

Gesamtgewicht von nur 225 Gramm macht diese Erscheinung einen imposanten Gesamteindruck.

 

Die Montur ist dehnbar. Die Haare sind an der Stirn (Ansatz) und rundum am Rand handgeknüpft.

Unter der Perücke trägt man am besten eine Unterziehhaube oder ein Haarband. An diesem kann man die PErücke mit Haarnadeln feststecken. Zur Sicherheit kann man die Perücke an der Stirn ankleben, aber auch ohne Kleber wirkt der Ansatz sehr natürlich.

Die Perücke läßt noch viel Freiraum zur phantasievollen Ausgestaltung und Verzierung mit Federn, Perlen, Spitze und Schmuck.

 

 

 

 

Die Frisuren wurden jetzt so extravagant nach Größe und Zusammensetzung, wie man sich heute doch kaum noch vorstellen kann. Die Baronin Oberkirch erzählt, dass bei Damen mittlerer Größe das Kinn genau in der Mitte zwischen den Fußspitzen und dem Gipfel der Frisur lag. Madame Campan sagt, dass die Damen sich nicht mehr in ihren Kutschen setzen konnten, sie mussten sich auf den Boden derselben knien und den Kopf zum Fenster hinausstecken, gerade so wie ihnen das Tanzen große Mühe verursachte, da sie sorgfältig danach trachten mussten, Zusammenstöße mit den Kronleuchtern zu vermeiden. Graf Vaublanc schreibt in seinen Erinnerungen, zu wie wenig geschickten Bewegungen die Tänzerinnen durch diese Rücksicht oft gezwungen waren. So soll es wirklich vorgekommen sein, dass eine Dame ihre Coiffüre an dem Lüster eines Pariser Cafehauses in Brand gesteckt hat. Um der Missbilligung der alten Tanten und Schwiegermütter zu entgehen, konnten sich junge Frauen „à la bonne maman“ frisieren lassen. Dann kamen Ressorts in die Frisur, die auf einen Druck dieselbe höher oder niedriger machten. Es war, als hätte eine Raserei diese Köpfe ergriffen, die sich nicht genug falsches Haar, Federn, Bänder, Blumen, Vögel aufsetzen konnten und nur begierig waren, für diese Chiffons immer neue Arten des Arrangements zu erfinden. Madame de Matignon abonnierte sich bei dem Friseur Beaulard und zahlte ihm 24.000 Livres jährlich, wofür er verpflichtet war, ihr täglich eine neue Coiffüre zu liefern.

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